6/16/2009

RRK Rhein-Ruhr Keramik

Die Manufaktur RRK (Rhein-Ruhr-Keramik Hoksch & Co.) wurde 1947 durch Karl Hoksch (1914-1982) und Walter Spiegler in Rünthe gegründet. Ziel des Unternehmens war die "Herstellung kunstgewerblicher und Gebrauchskeramik aller Art". Die Formen und Dekore der Gebrauchskeramik beruhen zum größten Teil auf Entwürfen von Karl Hoksch, für das figürliche Programm zeichnete Bodo Kampmann verantwortlich.
Nach einem Studium zum Keramik-Ing. an der Staatlichen Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen trat der Sohn Helmut Hoksch in den Betrieb ein. 1971 wurde der Betrieb nach Hamm verlegt. 
Im Zuge des Konkurses eines Großabnehmers mußte das Unternehmen 1986 schließen.


Form 304-20



Ritzmarke


Form 333 II





Label


Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

6/12/2009

Jopeko

Der Name Jopeko leitet sich ebenfalls vom Namen des Firmengründers Johann Peter Korzilius ab. Dieser gründete das Unternehmen 1848 ebenfalls in Baumbach, wo es bis heute existiert. Hier arbeitet Heinz Martin als Entwerfer


Bitte beachten!
Wie bereits an den entsprechenden Stellen erwähnt wurde, war bei bestimmten Formnummer die Zuschreibung an Jopeko fraglich. Hierzu sind mir bisher folgende Formnummern bekannt: 2,4,6,8,9,14, 20 (Vasen) und 38, 40, 41, 44, 45, 46, 47, 50, 56, 70, 80 (Krüge oder Henkelvasen). Jetzt wurde das "missing link (Form 44 mit einem Stein Keramik Label)" gefunden. Bisher waren die Formen 9, 47, 56 und 70 bereits mit der Markung Stein-Keramik bekannt, man ging aber davon aus, daß alle Stein Produkte auch entsprechend gemarkt sind. Das nun aufgetauchte Stein Label war gänzlich unbekannt. Daher wurden alle Jopeko postings in diesem Blog überarbeitet und die jetzt als Stein Keramik identifizierten Stücke entfernt. Weiteres siehe unter Stein Keramik.
Von Jopeko gibt es, soweit mir bekannt ist, nur folgende ein- oder zweistellige Formnummern 8 (kleine Lochvase), 9 (kleine Schale), 41 und 42 (Körbchen) und 43 (Schale). In den 1950er Jahren wurden für Vasen, Krüge und Henkelvasen Formnummern ab 500 und 600, später dann auch ab 200, 300, 400, 900 oder auch mit vorangestellter Null beginnend benutzt. Auch hieraus ergibt sich, daß die Zuschreibung der obigen Formnummern an Jopeko nicht stimmen kann.


Form 508-22


Form 612-17


Form 210-6


Form 308-36


Form 403-16


Form 900-16


Form 023-15



Label


Anhänger
Nicht zu verwechseln mit dem Label Form und Farbe von Jasba



Bodenmarke


Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionzeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Jasba

Der Name Jasba ist ein Akronym aus dem Namen des Gründers Jakob Schwaderlapp und dem Sitz des Unternehmens in (Ransbach)-Baumbach. Dort wurde es im Jahre 1926 gegründet. Obwohl es bis heute existiert, wurde die Herstellung von Gebrauchs- oder Kunstkeramik um 1980 eingestellt.

Form 25




Form 74
Dekor Toscana, Entwurf Cilli Wörsdorfer




Form 130-28
Dekor Kuweit


Form 131-21



Jasba benutze verschiedene Label

Diese Form wurde seit den 1920er Jahren benutzt, hier mit der Ergänzung zur Serie Form + Farbe




Henkelvasen wurden eine Zeit lang mit diesem Anhänger gekennzeichnet



Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionzeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

6/11/2009

Studiokeramiken mit unbekannten Signaturen

Und hier wieder ein Beitrag aus der beliebten Serie: Wer hat's gemacht? Sollte also einem meiner geschätzten Leser eine Signatur oder Marke bekannt sein, bin ich wie immer für jeden Hinweis (mail an fl.wulf (at). gmx.de) dankbar.

signiert K. CH. 



signiert K



signiert K im Rechteck



signiert LD



signiert LH



Studiokeramik mit unbekannten Signaturen

Und hier wieder ein Beitrag aus der beliebten Serie: Wer hat's gemacht? Sollte also einem meiner geschätzten Leser eine Signatur oder Marke bekannt sein, bin ich wie immer für jeden Hinweis (mail an fl.wulf (at). gmx.de) dankbar.

Bei diesen Vasen ist mir nicht klar, ob sie aus dem gleichen Studio stammen. Zumindest sind sich die Signaturen, die sich wohl beide "HHL" lesen, sehr ähnlich.

Neueren Informationen zufolge könnte es sich um spätere Werke von 
Hans Hermann Lechner, Ruhrland-Keramik, Witten handeln.






Signatur liest sich Hugo Knüler oder so ähnlich



signiert "IT"




signiert "JK"