1/12/2013

Ruscha


Form 351



Form 512



Form 525


Form 804-25
Dekor Kreta


Form 812




Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Dümler und Breiden

Form 111-20


Form 687-24



Form 1113-23





Form 1120-18



Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Carstens Tönnieshof Luxus

Leider hat sich auf diesen Vasen nicht das entsprechende Label Carstens Luxus erhalten. Sie konnten aber anhand gleicher Stücke mit Label zugeordnet werden.


Form 7696-25
Entwurf Dieter Peter, ca. 1970



Form 7802-30


Form 7804-20


Form 7890-15



Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

Bay Keramik


Form 64-20
Die Form 64 ist noch ein Beispiel dafür, daß Bay Formnummern mehrfach verwendet hat


Form 64-30
Für Bay ein außergewöhnliches Stück mit einer großartigen Glasur.



Form 520-20
Contura-Serie
Dekor Upsala, ca. 1964


Form 543-10



Form 605-17




Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionszeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.

12/31/2012

Tilgman's Keramik

Gründer von Tilgman Keramik war der Deutsche Paul Harald "Harry" Tilgmann (02.03.1904-22.08.1974). Ca. 1945 gründete er in Utbynäs bei Göteborg eine Keramikmanufaktur (in diesem Zusammenhang paßte er auch die Schreibweise seines Namens an). 1953 lernte er den polnischen Flüchtling Marian Zawadzki kennen. Mit ihm zusammen begann er mit Sgrafitotechnik zu experimentieren. Die Ergebnisse entwickeln sich neben den bereits im Programm befindlichen Tierfiguren zu den erfolgreichsten Produkten.
Die wirtschaftlichen Erfolge führten zur Verlegung der Produktion in ein neues Werk in Kortedala. Mitte der 1960er Jahre wird in Sollebrunn ein Werk für Halbfabrikate errichtet. 1972 wird die Produktion dann nach Londonderry in Irland verlegt. Nur die Endbearbeitung erfolgte noch in Göteborg.
Tilgman stirbt 1974 in Göteborg, kurz nach seinem Tode wird die Produktion eingestellt.

Zu den Mitarbeitern bei Tilgman gehörten u.a. die Keramikerinnen Kerstin Grönvall und Ester Wallin.

1987 nahm seine Witwe Marianne noch mal die Produktion unter dem Namen Marianne Tilgman Keramik auf. Dieser Unternehmung scheint wenig Erfolg beschieden gewesen zu sein, da spätestes Mitte der 1990er Jahre die Produktion wieder eingestellt wurde.



Form 22



Form 438, Sgrafitotechnik
Hierbei könnte es sich auch um eine Dose handeln, da mir ähnliche Keramiken mit Deckel bekannt sind.



Signatur


Anita Nylund, Schweden

Anita Gunvor Nylund-Hedlund (10.11.1931) ist die Tochter des Keramikers Gunnar Nylund (1904-1997). Sie besuchte die Otto Skölds Malerskola in Stockholm. Anschließend hielt sie sich zu Studienzwecken in Frankreich auf, wo sie eine Zeit lang in einer Porzellanfabrik arbeitete. Nach ihrer Rückkehr 1956 trat sie eine Stelle als Designerin bei Jie Johnson in Gantofta an. Hier schuf sie Geschirrserien wie "Vår lilla stad", "Familjen Pepparsson", "Prisma", "Riga", "Cookie", "Janssons frestelse" und andere. Ende 1964/Anfang 1965 wechselte sie zu Syco Keramik in Strömstad. 1967 verläßt sie Syco und gründet ein eigenes Studio in Göteborg. Daneben arbeitet sie weiterhin freiberuflich für verschiedene Hersteller wie Rörstrand, Royal Copenhagen und Eneryda Glasbruk.
Über einen weiteren Aufenthalt in Stockholm geht sie schließlich nach Staffanstorp, wo sie Anfang der 1980er Jahre die "Konst och Design GAN" gründet.

Fischplatte aus der Serie 
Janssons frestelse
(dt. "Janssons Versuchung" ist ein traditioneller schwedischer Auflauf mit Fisch und Kartoffeln)


Dose "Majas Mejeri" aus der Serie
Vår lilla stad





Marke von Jie Gantofta


12/17/2012

Alev Ebüzziya-Siesbye

Alev Ebüzziya-Siesbye (*1938 Istanbul) ist die derzeit wohl bekannteste Keramikerin türkischen Ursprungs. Ihre Werke sind in zahlreichen Museen in Europa und den USA vertreten.
Von 1956-1958 studierte sie Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Istanbul, gleichzeitig besuchte sie den Keramik-Workshop von Füreya Koral*. 1958 ging sie für 2 Jahre nach Höhr-Grenzhausen und arbeitete in verschiedenen Keramikfirmen in der Produktion. Dann kehrte sie nach Istanbul zurück und nahm eine Stelle in bei der Eczacibasi Keramikfabrik im Bereich "Moderne Kunstkeramik" an. 1963 ging sie nach Kopenhagen, um dort für die Königliche Porzellanmanufaktur (Royal Copenhagen - Den kongelige Porcelænsfabrik) zu arbeiten. 
1969 eröffnete sie ihr eigenes Studio in Kopenhagen und arbeitete weiterhin freiberuflich für Royal Copenhagen und verschiedene andere Porzellanhersteller wie Rosenthal (1975-1990) und Rosendahl. Seit 1987 lebt sie in Paris.
Ihr wurden Ausstellungen in Kopenhagen, Istanbul, Tokyo, New York, Paris, London, Delft, Brüssel, Düsseldorf, Los Angeles und Amsterdam gewidmet, daneben nahm sie noch an zahlreichen Gruppenausstellungen teil.
Für Ihr Werk wurde sie unter anderem mit dem Tagea Brand Rejselegat (1982), der Eckersberg Medaille (1983), der Atatürk Gold-Medaille und dem Samat Kurumu Keramik Preis (1988), sowie 1990 dem Louis Vuitton-Moet Hennesey Science pour l'Art-Preis ausgezeichnet. Im Jahre 2000 wurde sie zum Ritter des Dannebrogordens ernannt.


Schale "Taurus"
1982 für Rosenthal enworfen
Schalen sind bis heute ihr großes Thema


Signatur



* Füreya Koral war die erste türkische Keramikerin, die die islamische Kunst um westliche Einflüsse bereicherte.

12/08/2012

Aage Würtz, Horsens, Dänemark

Aage Würtz (*1954) wird auch gern als der "große alte Mann der dänischen Keramik" bezeichnet. Nach seinem Abschluß als Töpfer 1973 nahm er ein Studium an der Arhus kunstakademi auf. Diese verließ er 1977 und ging als Vorarbeiter zur Tromborg keramik in Horsens. 1981 gründete er seine erste Manufaktur, die Würtz A/S. Gleichzeitig war er auch als technischer Berater für diverse andere zeitgenössische dänische Künstler wie Bjørn Nørgaard, Lene Adler, Mogens Balle, Peter Brandes, Doris Bloom, Claus Carstensen, Erik Frandsen und Peter Bonde tätig.
1989 nahm er eine künstlerische Auszeit und betrieb Studien am Jelling seminarium und an der Arhus Universitet. Im Sommer 2003 kehrte er zurück und gründete das Unternehmen "Würtz Form". Inzwischen wird das Unternehmen von seinem Sohn Kaspar geleitet. Produziert wird gehobenes Geschirr aus Steinzeug. Zu den Abnehmern gehören unter anderem die führenden Restaurants Dänemarks. Die Geschirre werden teilweise in enger Zusammenarbeit mit den Restaurants entworfen, dies geht soweit, daß Geschirre nur für bestimmte Gerichte entwickelt werden.

Form 56





Form 502





Signatur



Wie immer bin ich für jeden weiterführenden Hinweis dankbar.