Rudi Stahl (1918-1987) stammt aus einer traditionellen Töpferfamilie. Er ist der ältere Bruder von Wendelin Stahl und der Vater von Norbert Stahl. Seine Ausbildung begann er 1933 bei Wim Mühlendyck, 1936 legte der dort auch die Gesellenprüfung ab. Danach folgte praktische Tätigkeit in verschiedenen keramischen Betrieben. 1938 gründete er eine eigenen Werkstatt in Höhr-Grenzhausen, im gleichen Jahr legte er seine Meisterprüfung ab. Zusätzlich besuchte er zwischen 1937 und 1939 die Staatliche Fachschule für Keramik ebenda.
1938 war er Sieger im Reichsberufewettkampf,
1973 und 1974 erhielt er den Westerwaldpreis und
1976 wurden er und Wim Mühlendyck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Zudem war er Obermeister der Töpferinnung Rheinland-Pfalz.
Form 2005-12
Finde dies ein gelungenes Exemplar dafür, wie auch moderne Keramiker immer mal wieder Rückgriffe auf die Traditionen ihrer Heimat machen können.
Form 3006-10
Form 3008-20
Form 7002-14
Form 7011-15
Signatur









