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11/27/2012

Sibylle Karrenberg-Dresler

Sibylle Karrenberg-Dresler (1918-2007) ist die Tochter von Paul Dresler, dem Gründer der Grootenburg Werkstatt in Krefeld. Bei ihrem Vater machte sie von 1935-1938 auch die Töpferlehre. Zwischen 1939 und 1941 war sie Gesellin bei Wim Mühlendyck und nahm Unterricht an der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Dort besuchte sie die Bildhauerklasse von A. Lörcher und die Keramikklasse von Arno Kiechle. 1943 legte sie ihre Meisterprüfung in Düsseldorf ab. Ihre erste Werkstatt gründete sie 1946 in Mülheim/Ruhr, 1964 wurde die Werkstatt nach Heiligenhaus verlegt.
Sie war die Lehrerin von Gerburg Karthausen und Ingeborg Zenker arbeite eine zeitlang in ihrer Werkstatt.



Form unbekannt


Form unbekannt
Obwohl diese kleine Vase unsigniert ist, konnte sie durch die Hilfe eines Sammlerkollegen Frau Karrenberg-Dresler zugeschrieben werden. Frau Karrenberg-Dresler hat eine ganze Serie von Vasen und Tellern mit diesem Dekor gestaltet.



Form unbekannt





Bodenvasen
Aufgrund der formalen Ähnlichkeit der beiden Vasen gehe ich davon aus, das es sich um Standarderzeugnisse handelt, die nur durch die angebrachten Medallions für den jeweiligen Anlaß modifiziert wurden.
Auftragsarbeit für die Kreishandwerkerschaft Duisburg




Auftragsarbeit für die Bäckerinnung Duisburg








Signatur


Wie immer bin ich für jeden weiterführenden Hinweis dankbar. E-mail an fl.wulf (at) gmx.de

11/26/2012

Hubert Griemert

Hubert Griemert (1905-1990) war ab Mitte der 1930er Jahre bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1970 einer der bedeutendsten Keramiklehrer. Zu seinen Schülern gehörten u.a. Heiner Balzar, Johannes Gebhard und Elli und Walter Serocka.
Bei seiner Lehrtätigkeit legte er besonderen Wert darauf, daß die entworfenen Gebrauchsgegenstände auch ihre Funktion praktisch erfüllten. Nebenher befaßte er sich mit der Entwicklung von Glasuren. In den 1960er Jahren kam er dann auf seine berühmten Kristallglasuren. Die elaborierteste unter ihnen waren seine "Pfauenaugenglasur", die dreifarbig auskristallisierte.

1921-1925 Kunstgewerbeschule Hildesheim, erste Ausbildung als
                  Keramikmaler und -modelleur.

1927-1929 Staatliche keramische Fachschule in Bunzlau. Vermittlung
                  der technischen Grundlagen für die Keramikbearbeitung
                  bei Prof. Dr. Berdel.

1930-1933 Töpferlehre an der Werkstätten der Stadt Halle/Staatlich-
                  städtische Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein (kurz
                  Burg genannt) bei Marguerite Friedländer, Gerhard Marks
                  und Franz Wildenhain.

1934           Meisterprüfung und Lehrauftrag an der Burg.

1947           Übersiedlung in den "Westen", Gründung einer Werkstatt
                   in Schötmar (heute Stadtteil von Bad Salzuflen)

1950           Nachfolger von Paul Dresler als Leiter der Keramikklasse
                   an der Werkkunstschule in Krefeld.
                   In dieser Zeit fertigt er auch Entwürfe für
                   Seriengestaltung für verschiedene Porzellan-
                   manufakturen, insbesondere für die Königliche
                   Porzellan-Manufaktur in Berlin (KPM).

1954-1970 Leitung der Meisterklasse an der Werkschule für
                  Keramik in Höhr-Grenzhausen.

1970          Eintritt in den Ruhestand.

Für seine Tätigkeit als Lehrer und Keramiker erhielt er zahlreiche Ehrungen und Preise.

1937 Goldmedaille, Prag
1955 Silbermedaille, Faenza
1958 Staatspreis von Bayern
          Ehrendiplom, Weltausstellung Brüssel
          Staatspreis von Hessen
1962 Goldmedaille, Prag
1965 Goldmedaille, Genf
          Mitglied der Internationalen Keramik Akademie Genf
1967 Ehrendiplom, Istanbul

10/08/2010

Eva Kumpmann

Eva Kumpmann wurde 1920 in Düsseldorf geboren. Ihre Lehre absolvierte sie bei Paul Dresler in Krefeld. Hier hatte sie ein besonderes Augenmerk auf Glasuren und Dekore. Nach Abschluß der Gesellenprüfung bei Dresler führten sie die Gesellenjahre nach Thüringen, Österreich und schließlich zu Helma Klett in Fredelsloh. Dort legte sie 1944 ihre Meisterprüfung ab und eröffnete im gleichen Jahr ihre Werkstatt in Göttingen. In Göttingen lernte sie die Malerin Elsa Hoppe kennen, mit der es insofern zu einer Zusammenarbeit kam, als sich Hoppe der Rohlinge bediente und diese nach ihren Vorstellungen bemalte.
1990 gab sie die Werkstatt auf.
Eva Kumpmann ist Ehrenobermeisterin der Töpferinnung.

Artikel aus dem Göttinger Tageblatts anläßlich ihres 90. Geburtstages


Eva Kumpmann ist im Frühjahr 2017 im Alter von 97 Jahren verstorben.


Form unbekannt


Form unbekannt



Form 141
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand gab es diesen Krug in 3 Größen, eine kleinere Version ist der nachfolgende Krug mit den blauen Punkten



Form 141



Form unbekannt


Signatur


Wie immer bin ich für jede weiterführende Information dankbar.