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11/12/2010

Guido Riffarth

Riffarth war in den 1950er Jahren einer der bedeutendsten Großhändler für Keramiken aller Art. Der Fachhandel wurde mit Zier- und Gebrauchskeramiken beliefert und fast alle Blumengeschäfte im alten Bundesgebiet mit Vasen und Übertöpfen. Vertrieben wurden diese Produkte unter den eigenen Labels Ri-Keramik oder Riffrath-Keramik
Hergestellt wurden die Waren nach internen Entwürfen zuerst in den Meilinger Werkstätten in Pfronten, später kamen auch Aufträge für Ilkra und Ü-Keramik hinzu.
Desweiteren wurden wohl auch Produkte anderen Manufakturen aufgekauft und mit den eigenen Firmenlabels versehen, siehe Kreutz-Keramik.

Ri-Keramik Label


Die dazugehörige Kreutz Vase, Form unbekannt


Hier mit der Kreutz Vase Form 406



Wie immer bin ich für jeden weiterführenden Hinweis dankbar.

6/23/2009

Kreutz Keramik

Kreutz wurde vermutlich 1958 von Helmut Kreutz in Haiger-Langenaubach gegründet. Kreutz-Keramiken stiften bei der Zuschreibung immer wieder Verwirrung, da das Untermehmen vermutlich auch für andere Manufakturen tätig (es gibt Hinweise, daß Kreutz für Montanus und Remy gearbeitet hat) war. Daneben hat auch das Großhandelshaus Riffarth Kreutz Keramiken mit den eigenen Labels Ri-Keramik oder Riffarth-Keramik versehen.


Form 205



Form 208



Form 406



Form unbekannt
 mit Ri(ffart)-Label


Beide Vasen im Vergleich


Label


Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Entwerfer, Produktionzeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.