4/10/2011

Monika Maetzel

Monika Maetzel (12.02.1917 - 18.10.2010) stammte aus einer angesehenen Hamburger Künstlerfamilie . Noch im elterlichen Haushalt gründete sie 1947 die Keramiwerkstatt Monika Maetzel. Schwerpunkt ihrer Arbeit waren Geschirre und Gebrauchsgegenstände, daneben hatte sie aber auch eine Vorliebe für Skulpturen. Sie selbst sagte über ihre Arbeit: 
    "Hauptelemente meiner Arbeit sind: Gefäß, Ornament, glasierte Plastik. Bei allen Gefäßformen ist mir wichtig, daß sie dem Gebrauch dienen. Sie sollen praktischen, ästhetischen und haptischen Bedürfnissen entsprechen... Bei der Ornamentierung strebe ich an, das Gefäß netzartig zu umspannen und damit die Form zu betonen (nicht aufzulösen!)... Als Technik bevorzuge ich Schlickermalerei und Sgraffito, beides mit farbigen Engoben und einfachen Feldspatglasuren auf dichtgebrannten roten Scherben." (zitiert nach: Keramik Publikation für Töpfer Sammler und Museen, Triesen/Liechtenstein, Bd. 3, 1979, S. 33f.)
Neben ihrer Werkstattarbeit war sie auch lange Jahre Obermeisterin der Töpferinnung Hamburg. 1982 erhielt sie den Justus Brinkmann Preis des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg.
2003 zog sie sich aus Altersgründen aus der Werkstatt zurück und übergab sie an ihre Mitarbeiterin Birgit Best. Unter deren Leitung besteht die Werkstatt weiterhin.  

Mehr über die Familie Maetzel findet sich unter www.kuenstlerhaus-maetzel.de

Kleine Schale



Ritzmarke


Wie immer bin ich für weitere Informationen dankbar.

Kommentare:

  1. Es ist wunderbar! (Was that right?!) Emma :)

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  2. Hello Emma,
    nearly right, because bowl is in German female: Sie ist wunderbar (She is wunderful).
    Unfortunately it's not mine, but I tell the owner that there is a fan of his bowl in Great Britain.
    Cheers
    Fritz

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