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Als ich zum ersten und bisher einzigen Mal eine Vase von Otto Kalamba entdeckte, war ich ob der Marke mit der Elster etwas irritiert, da ich eine Elster als Marke bisher nur von Elsterwerda kannte.
Bereits um 1850 wurden an der Stelle der späteren Kunsttöpferei Tonerzeugnisse hergestellt. 1939 wurde der Betrieb dann von Margarethe und Otto Kalamba übernommen. Nach dem Tode von Margarethe 1956 firmierte die Manufaktur als Kunsttöpferei Otto Kalamba und Sohn Neschwitz. Otto Kalamba ist vermutlich 1966 verstorben, sein Sohn Hans Georg vermutlich 1978/79. Die Besitzverhältnisse zwischen 1966 und 1978 sind derzeit nicht geklärt. Seit 1979 führte Ruth Kalamba (das Verwandschaftsverhältnis zu Otto und Hans Georg ist unbekannt) den Betrieb zusammen mit 9 weiteren Frauen. Es wurden bis zu 4000 Vasen monatlich hergestellt. Vertrieben wurden die Produkte überwiegend im Raum Sachsen.
Otto Kalamba hatte eigenen Formen und ca. 20 Dekore entworfen, für deren Herstellung hat er teilweise sogar eigenes Handwerkszeug entwickelt. Ebenfalls gehen die Glasuren auf von ihm hergestellte Rezepte zurück.
Unter dem letzten Inhaber Victor Fullant wurde der Töpfereibetrieb 1990 aufgelöst.
Marke
Eine Form, drei verschiedene Dekore
Form unbekannt
Sofern jemand weitergehende Angaben machen kann (Dekornamen, Produktionzeitraum ect.) bin ich für jede Mitteilung dankbar.
Hallo, die Abhandlung erscheint so nicht ganz richtig bzw. unvollständig. Beste Grüße!
AntwortenLöschenHallo Bogelmusch,
AntwortenLöschendann wäre es doch hilfreich, mir mitzuteilen, wo etwas nicht ganz richtig oder unvollständig ist ;-).
LG
Lavaguy
http://bogelmusch.blogspot.de/
LöschenHabe noch einiges aus der
Löschentöpferrei
Hallo D.,
AntwortenLöschenDanke für die Mitteilung, hab schon mal einen Blick drauf geworfen. Tolle Seite.
LG Fritz